Vernetzung
Mitgetragen werden die Ziele des ADBN des TBB durch zwei von ihr initiierte
Netzwerke in Berlin:
(1) das Beratungsnetzwerk gegen Diskriminierung und Rassismus, ein breites Bündnis von Berliner Beratungsstellen und -projekten und nun auch durch
(2) das Berliner Netzwerk von Anwältinnen und Anwälte gegen Diskriminierung.
Dank einer sehr guten und breiten Zusammenarbeit mit vielen in Berlin tätigen Organisationen, Beratungsstellen und Institutionen hat der zuvor oft vernachlässigte Themenbereich der Antidiskriminierungsarbeit nun deutlich Einzug in die sozialen und gesellschaftspolitischen Bereiche gefunden.
Erfahrungsaustausch in der Antidiskriminierungsarbeit
Die Antidiskriminierungsarbeit ist in Deutschland auf gesellschaftlicher und politischer Ebene relativ neu. Wenngleich es punktuelle Interventionen auch in Berlin bereits gab, um beispielsweise Diskriminierungen im Bereich der Wohnungssuche oder beim Zugang zu Diskotheken einzudämmen, mangelt es sowohl an ausführlichen Dokumentationen als auch Untersuchungen.
Umso wichtiger ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch unter den im Antidiskriminierungsbereich Tätigen, sowohl auf berliner, bundesdeutscher als auch europäischer Ebene.
In Berlin tauscht sich das ADNB des TBB regelmäßig mit der vom Berliner Senat eingerichteten Leitstelle gegen Diskriminierung über Fälle, Ursachen und Strategien aus und entwickelt gemeinsam Möglichkeiten, Diskriminierungen im Alltag entgegen treten zu können bzw. diese abzuwenden.
Auf nationaler Ebene besteht ein enger Kontakt zum Deutschen Institut für Menschenrechte sowie eine enge Kooperation mit dem NRW-Netzwerk der Antidiskriminierungsberatungsstellen insbesondere bei der Strategieentwicklung, um gegen Diskriminierung im Bereich der Dienstleistungen vorzugehen.